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  • 26th Juni 2011 - By Kulturbanause

    KunstausstellungenKunstausstellungen versetzen eine Vielzahl von Menschen in die Situation, Kunststücke welcher Richtung auch immer zu bestaunen und die Leidenschaft zur Kunst zu teilen. Sie sind auch geeignet, sich einen Überblick über die verschieden Arten und Formen der Kunst zu verschaffen. Eine Kunstausstellung ist die Präsentation der Werke, z. B. Gemälde, Grafiken, Fotografien, Skulpturen von Künstler oder Künstlergruppen. Meist beginnt eine Kunstausstellung mit einer Vernissage oftmals wird zum Ende eine Finissage veranstaltet. Dies ist vornehmlich bei privaten Kunstausstellungen der Fall und weniger bei Museen gegeben.

    Orte solcher Ausstellungen, die teilweise auch nur zeitweilig oder als Wanderausstellung fungieren, sind Museen, Kunsthallen oder auch private Ausstellungen bzw. solche die von Unternehmen gesponsert werden in dem diese beispielsweise Räume zur Verfügung stellen oder Kosten für diese Ausstellung übernehmen. Private Kunstausstellungen sind, gerade in Zeiten knapper öffentlicher Kassen, ein Segen für die Förderung der Kultur und eine deutliche Entlastung für Bund, Länder und Kommunen. Die private Ergänzung des staatlichen Bildungsauftrages durch private Kunstmäzene ist einerseits wünschenswert andererseits ist damit natürlich die Gefahr gegeben, dass diese Ausstellungen an Bedingungen geknüpft sind. Außerdem wird der Mäzen natürlich nur solche Kunstausstellungen fördern, die seinen Geschmack entgegenkommen.

    Kurze historische Betrachtung der Kunstausstellungen

    Obwohl Kunstausstellungen auch in der Antike bekannt waren, handelte es sich meist um Ausstellungen privater Art, selten mit staatlicher Beteiligung.
    Die moderne Geschichte der Kunstausstellungen beginnt in Frankreich im frühen 17. Jahrhundert. Die Pflege und Weiterentwicklung dieser Art der Präsentation rief Museen hervor, bei denen das Publikum, unabhängig von einer Einladung durch einen Kunstmäzen, oft gegen Zahlung eines Entgelts Exponate besichtigen konnte.

    Kunstausstellungen in der Gegenwart

    Es gibt bedeutende Kunstausstellungen weltweit sowohl in privater Hand wie auch in Obhut staatlicher Stellen. Arnold Bode, beispielsweise, war Begründer der „documenta“ in Kassel die alle fünf Jahre stattfindet und nach der Biennale in Venedig, eine bedeutende Ausstellung für Gegenwartskunst ist. Aber Museen wie in erster Linie das Louvre in Paris oder der Prado in Madrid bergen unwiederbringliche Schätze als Zeugnis menschlichen Schaffens. Selbstverständlich kann auch die Museumsinsel in Berlin nicht unerwähnt bleiben. Die dort ausgestellte Kunst, auch solche der Antike, sind Leckerbissen der besonderen Art für Kunstliebhaber. Erst kürzlich war in Berlin das Museum of modern Art mit einigen Exponaten zu Gast. Die Akzeptanz des Publikums war derart imposant, dass hier schon von Begeisterung die Rede sein sollte. Sakrale Kunst in einer konzentrierten Form können Besucher der vatikanischen Museen erleben. Die Vielfalt der dort ausgestellten Exponate begeistert immer wieder jeden Besucher. Künstler, die die Menschheit in ihrem Schönheitsideal beeinflusst haben, waren für den Klerus tätig. Oft geäußerte Kritik an den Schätzen des Vatikans sind spätestens dann obsolet, wenn man die Kunstwerke, beispielsweise die Fresken der Sixtinischen Kapelle betrachtet.
    Jeder Staat hat nicht nur das Recht, sondern vielmehr die Pflicht, Kunst der Allgemeinheit zugänglich zu machen. Dies passiert durch Kunstausstellungen und Museen. Es wäre ein unerträglicher Gedanke, wenn Kunst ausschließlich den Privilegierten zugänglich wäre. Daher ist jeder Staat gut beraten, in der Pflege und Erweiterung von Kunstexponate zu Inverstieren.

    Img.: Franz Pfluegl: Fotolia

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